Die unterschätzte Schwachstelle deiner PV-Anlage
Beim Balkonkraftwerk oder der eigenen Photovoltaik-Anlage steckt der Ärger oft im Detail: genau dort, wo die Solarkabel vom Dach ins Haus laufen. Wird das Kabel einfach durch den Ziegel gelegt, scheuert es an der scharfen Tonkante – über die Jahre kann die Isolierung beschädigt werden. Hier sind die 5 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest.
Fehler 1: Das Kabel ungeschützt über die Ziegelkante legen
Der Klassiker. Wind bewegt das Kabel, die scharfe Ziegelkante wirkt wie eine Feile. Eine 3D-gedruckte Dachdurchführung dient als Abriebschutz: Das Kabel liegt sauber geführt und berührt die Kante nicht mehr.
Fehler 2: Die MC4-Stecker abschneiden
Viele schneiden die vormontierten MC4-Stecker ab, um das Kabel durch ein enges Loch zu bekommen – und müssen sie danach neu crimpen (eine echte Fehlerquelle). Unnötig: Eine ausreichend dimensionierte Durchführung lässt das Kabel mitsamt Stecker durch.
Fehler 3: Bohren oder Spezialziegel kaufen
Du musst weder ins Dach bohren noch teure Spezialziegel besorgen. Die Kabel werden seitlich in die Führungsschlitze eingelegt, die Durchführung wird einfach in den Ziegel eingesetzt – werkzeuglos.
Fehler 4: Das falsche Material
Billige, harte Kunststoffe verspröden in der Sonne. Auf dem Dach brauchst du UV- und temperaturbeständiges Material. Unsere Durchführungen bestehen aus TPU – flexibel, witterungsbeständig und in Deutschland 3D-gedruckt.
Fehler 5: Die falsche Größe wählen
Zu klein, und die Kabel passen nicht sauber durch; zu groß ist unnötig. Die Größe richtet sich nach Kabelanzahl und -querschnitt. In unseren PV-Dachdurchführungen findest du 105, 125 und 150 mm – für 1 bis 4 Solarkabel plus Erdung.
Fazit: Ein kleines Teil, das großen Ärger spart
Die Dachdurchführung kostet wenig, verhindert aber genau den Schaden, der später teuer wird: ein durchgescheuertes Solarkabel auf dem Dach. Achte auf Abriebschutz, das richtige Material (TPU) und die passende Größe – dann bleibt deine Anlage langfristig sicher verkabelt.
